Der Haarzyklus
ist nicht bei allen Haarwurzeln gleichermaßen stabil. Genetische und hormonelle Einflüsse verkürzen die Wachstumsphase der Kopfbehaarung des Mannes. Die Folge ist ein qualitativer Niedergang der Haare. Die betroffenen haare wachsen langsamer, fallen schneller aus und die Haarqualität nimmt stetig ab, bis schließlich nur noch ein feiner Flaum vorhanden ist, der kaum noch die Kopfhaut bedeckt.
Androgenetische Alopezie
Gegen diesen typisch männlichen Haarausfall gibt es bis heute kein wirksames Mittel. Unterschiedliche Verlaufsformen des Haarausfalls können dazu führen, dass ein junger Mann die endgültige Ausprägung seiner Glatze bereits erreicht hat, während ein 50-jähriger Mann erst seit kurzer Zeit vom Haarausfall betroffen ist und ein Großteil seiner Kopfhaut noch bedeckt ist. Gemeinsam ist beiden ein mehr oder weniger großer Haarkranz, der erhalten bleibt, da die genetische Information den Haarausfall an dieser Stelle nicht vorsieht.
Häufig ist zu beobachten, dass der Haarausfall mit den so genannten Geheimratsecken beginnt und sich zur Stirnglatze ausprägt. Setzt diese Entwicklung des Haarausfalls auch am Wirbel ein, entsteht eine Tonsur und im weiteren Verlauf eine oberkopfglatze.elles Beratungsgespräch.
Haarausfall bei Frauen
kann auf Grund spezieller hormoneller Situationen auftreten. Bei Ihnen ist aber weniger mit großen Kahlflächen zu rechnen. Es kommt eher zu einem diffusen Haarausfall, der zu einer Ausdünnung der betroffenen Stellen führt. Zwar sind Frauen wesentlich seltener als Männer von dauerhaftem Haarausfall betroffen, aber immerhin verliert jede zehnte Frau in Deutschland mehr haare, als ihr nachwachsen.
Genetisch bedingter Haarausfall kommt etwa bei jeder zwanzigsten Frau vor, mit deutlich steigender Tendenz.
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